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04.03.2013

Lehrerkollegium der Brenschenschule besucht die Lebenshilfe

Der herzlichen Einladung der Lebenshilfe Witten folgte Angang März nahezu das gesamte Kollegium der Brenschenschule Bommern. Die Spenden des diesjährigen Brenschenschul-Laufes im Juni sollen der Lebenshilfe Witten, namentlich der Kita Helenenberg zum weiteren Ausbau des Außengeländes zugute kommen. Und so ließ es sich der Geschäftsführer der Lebenshilfe Witten, Herr Dr. Dieter König, natürlich nicht nehmen, Konrektorin Tanja Tönshoff und ihr Kollegium einzuladen und persönlich zu begrüßen.

Als erster Programmpunkt stand eine Besichtigung der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) an der Dortmunder Straße an. Die interessierten Pädagogen lernten einige der Abteilungen kennen - besonderen Eindruck hinterließ die Kfz-Pflege. Hier staunte man,

dass der Slogan "100 % Handwäsche" ernst gemeint ist. "Ist das aber sauber", wunderte sich eine

der begeisterten Pädagoginnen und freute sich, als sie hörte, dass dieser Service nicht nur Firmen, sondern selbstverständlich auch Privatpersonen zugänglich ist. Im Berufsbildungsbereich und in der Produktion stellten die Besucher viele interessierte Fragen zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt, zu Arbeitsabläufen und zur Ausbildung der Menschen mit Behinderung.

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Im Anschluss an die Besichtigung fand im angrenzenden Lebenshilfe Center eine Diskussionsrunde statt. Alexa Quint von der Kita Helenenberg, Daniela Dorgau vom Familienunterstützenden Dienst und Irmgard Roel, die die Integrationshilfe betreut, standen für Fragen bereit und informierten die Lehrer über ihre jeweiligen Betätigungsfelder. Schnell zeigte sich, dass der Informationsbedarf der Lehrer zum Thema Inklusion und Integrationshilfe noch groß ist - ebenso wie die Verunsicherung. "Wäre es nicht sinnvoll, erst die personellen Voraussetzungen zu schaffen und dann die Inklusion zu starten?", fasste eine der Lehrerinnen die Bedenken zusammen. Daniela Dorgau konnte nur zustimmen: "Natürlich, aber das sieht die Politik leider nicht vor." Anhand des Beispiels der Kita

Helenenberg, in der ein interdisziplinäres Team qualifizierter Mitarbeiter die Kinder, sowohl jene mit als auch jene ohne Förderbedarf, in kleinen Gruppen betreut, verdeutlichte Dr. Dieter König, wie erfolgreiche Inklusion funktionieren kann: "Nur so wird die Inklusion auch in der Schule Sinn haben."
Zum Schluss dankte er den Besuchern noch einmal herzlich für ihr Engagement und die geplante Spende und lud das Kollegium und die Elternvertretung zur noch in diesem Jahr geplanten Einweihung des Außengeländes der Kita Heleneneberg ein.

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