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03.05.2017

Kita Helenenberg verwandelte sich in Künstlerkolonie

Aus der Kita Helenenberg wurde in den letzten Wochen eine waschechte Künstlerkolonie. Die „Fische“ verwandelten ihre Gruppe in ein Atelier und gründeten die Künstlergruppe „Der blaue Fisch“.

Die bildende Künstlerinnen und Künstler entdeckten die Welt der Farben und lernten verschiedene Maltechniken kennen. Dabei ließen sie sich von den Werken berühmter Malerinnen und Maler, zum Beispiel der Mona Lisa, inspirieren. Jede Woche standen eine andere Farbe auf dem Programm und jeweils ein berühmtes Kunstwerk, in dem die entsprechende Farbe dominiert.

Gemeinsam erstellten die jungen Künstlerinnen und Künstler ein eigenes Plakat für den „Blauen Fisch“. Sie stellten eigenhändig Finger- und Malfarben her, probierten Naturfarben aus und lernten viele verschiedene Maltechniken kennen. Viele unterschiedliche Bilderbücher wurden genauestens studiert, zum Beispiel „Jeder Tag hat eine Farbe“, „Echt gefälscht“ und „Ein Chamäleon sieht bunt“, und natürlich widmete man sich auch musikalisch dem Thema mit dem Stuhlkreislied „Im Land der Buntkarierten“.

Im März starteten die kreativen blauen Fische dann zu einer Exkursion nach Hagen: Im Osthaus-Museum besuchten sie die Mitmach-Ausstellung „#participate“. Bekannte Gemälde wurden dort als großformatige Repliken präsentiert, in die man gleichsam eintauchen konnte. Man durfte sie anfassen, mit ihnen spielen, sie mit allen Sinnen erleben, getreu dem Motto des Museumsdirektors Tayfun Begin: „Wir müssen auch mal lachen, nicht nur beten vor der Kunst.“ In der Kunstwerkstatt des Museums konnten die Kinder ihre Eindrücke der Gemälde gestalterisch umsetzen.

Der glanzvolle Höhepunkt des Projektes war die Vernissage in der Künstlerkolonie Helenenberg. In ihrem Grußwort zur Eröffnung skizzierte die „Kuratorin“ kurz den Schaffensprozess der Künstlergruppe und stellte alle Künstlerinnen und Künstler persönlich vor.

Besonderer Dank galt natürlich auch den Professorinnen und Dozentinnen Frau van Edig, Frau Wiencke, Frau Näscher und den wissenschaftlichen Assistentinnen Frau Klemt, Frau Kida, Frau Nolte und dem Assistenten Herrn Windemuth für ihr unermüdliches Engagement, und natürlich den Mäzenen, die das Projekt großzügig unterstützt haben.

Hingerissen lauschten die Besucher der wundervollen musikalischen Darbietung des jungen Konzertpianisten Leonas Wiencke.

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Im Anschluss hatten die begeisterten Besucher dann die Gelegenheit, die Kunstwerke ausführlich zu betrachten, mit den Künstlern in engen Austausch zu gehen und die Bilder natürlich auch zu erwerben. Eine gute Geldanlage, denn ganz sicher werden die Werke im Laufe der Jahre eine deutliche Wertsteigerung erfahren. Der Erlös war bestimmt für Materialien für die „Fische“-Gruppe.

HIER sind alle Bilder.


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Und wir möchten unseren Lesern keinesfalls die zahlreichen beeindruckenden Kritiken aus Fachkreisen vorenthalten:

„Die Künstlergruppe ´Der blaue Fisch´ zeigt ein großes Spektrum der Malerei, und ihre Kunst sendet weitwirkende Impulse. Die ausgestellten Arbeiten haben die Kommission sofort und einstimmig überzeugt.“ (Prorektor der Kunstakademie Düsseldorf)

„Der blaue Fisch vereinbart in seinen Bildern Sensibilität, Einfachheit und Komplexität. Die junge, frische Künstlergruppe durchbricht die Grenzen der Kunstdisziplinen.“ (Bauhaus-Universität Weimar)

„Die Bilder vom Blauen Fisch waschen jedem Besucher den Staub des Alltags von der Seele. (frei nach Pablo Picasso). Eine fulminante Erneuerung der Malerei.“ (Akademie der bildenden Künste Wien)

„Dynamische Striche und aufregende Behandlungen der Farbe. Die konzentrierten Kompositionen bieten vielfältige Ansätze für eigene Gedanken und Perspektiven. Werke, deren Relevanz weit über die Gemäldegalerie Helenenberg hinausgehen.“ (Akademie der bildenden Künste Wien)

„Eigenwillige und originelle Bilder, die u.a. durch ihre undogmatische Malerei berühren und die zwischenmenschliche Kontakte ermöglichen.“ (Royal Academy of Arts London)

„Meisterhaft kräftige Strichlagen und sensibel angelegte Farbbereiche zeichnen die hohe Qualität der Werke aus. Die Künstlerinnen und Künstler zählen ohne jeglichen Zweifel zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern.“ (Feuilleton FAZ)

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