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21.12.2011

Botschafter in Sachen Klima

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Alle reden über das Wetter – aber die „Fische“ in der Kita Helenenberg tun dies besonders gründlich!
„Klima“ lautete das Thema des Projektes, das nun seinen krönenden Abschluss im Besuch zweier „Klimabotschafter“ fand. Ute Schwarz und Ortwin Michalik arbeiten als solche ehrenamtlich bei der Stadt Wetter. Seit ungefähr zwei Jahren gibt es dieses Programm, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern und Jugendlichen dieses spannende Thema näher zu bringen.

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Bei den interessierten „Fischen“ trafen die Botschafter natürlich schon fast Experten an: Warm, kalt, Wind und Wetter hatten die kleinen Forscher bereits ergründet und freuten sich nun auf spannende Experimente. Erst gab es aber ein lustiges Spiel – jedes Kind bekam eine Mütze und musste diese auf- und absetzen, passend zum Inhalt der Geschichte, die Ute Schwarz ihnen vorlas: „Draußen ist es richtig kalt (Mütze auf), da trinken alle einen heißen Kakao (Mütze ab)!“

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Dann startete der Versuch – Paul hatte im Adventskalender bereits eine geheimnisvolle Flasche gefunden, nun bekam jedes der Kinder ein solches Gefäß. Die Aufgabe lautete, die Flasche möglichst mollig einzupacken. Zu diesem Zweck hatten die Kinder allerlei Materialien zur Verfügung, Wolle, Tücher, Plastik- und Alufolie, Socken und vieles

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mehr. Da wurde nun eifrig eingepackt, gewickelt und verklebt, bis die Flaschen wie kleine Männchen aussahen. Nun wurden die Flaschen mit warmem Wasser gefüllt. Frau Schwarz hatte ein spezielles Thermometer mitgebracht, so dass die Kinder messen konnten, dass das Wasser eine Temperatur von genau 46 Grad hatte. Die warmen Mummelflaschen wurden dann auf die Terrasse gestellt. Jetzt hieß es warten – 20 Minuten sollten die Flaschen draußen bleiben.
Langweilig wurde es aber nicht, denn nun wurde eifrig sortiert: Verschiedene Gegenstände und Materialien, Löffel, Steine, Korken, Styropor und vieles mehr, mussten von den Kindern eingeteilt werden in „warm“ und „kalt“. Dabei gab es viel zu entdecken – der Löffel war eigentlich kalt, wenn man ihn lang genug in der Hand behielt, wurde er aber warm! Und der Stein, der sich so kalt anfühlte, war gar nicht kälter als die anderen Dinge! Und warum eigentlich bleibt der Tee in Frau Näschers Thermoskanne viel länger warm als in einer normalen Kanne oder einer Tasse?

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Dann startete noch eine Exkursion in die Küche. Eine brennende Kerze wurde vor den Kühlschrank gestellt. Nanu? Die Flamme wurde ganz schräg, als versuche sie, von der Kälte wegzukommen... „Kalte Luft verdrängt warme Luft!“, erklärten die Botschafter. „Deshalb ist es auch so wichtig, im Winter die Türen geschlossen zu halten.“

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Endlich war die Zeit herum, die Flaschen wurden wieder in den warmen Raum geholt. Nun wurde es spannend – die Kinder durften mit Fieberthermometern messen, wie stark das Wasser abgekühlt war! Da zeigten sich schnell große Unterschiede: Sara hatte ihre Flasche so gut eingepackt, dass das Wasser immer noch 41 Grad hatte! Andere Flaschen, die dünner eingepackt waren, brachten es nur noch auf 38 Grad. Besonders geeignet waren

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offensichtlich Wolle und Alufolie. Schnell wurde den Kindern klar: Je besser die Isolierung, desto geringer der Wärmeverlust. „Und genau so funktioniert auch die Thermoskanne“, erläuterte Herr Michalik, „in der großen Flasche ist noch eine kleinere zweite, gut eingepackte Flasche!“
Nach so viel Wissenschaft war es Zeit für Bewegung: Alle gemeinsam spielten das „Heiß - Kalt- Spiel“. Wenn einer „Heiß“ rief, mussten alle auf den Teppichboden laufen, bei „Kalt“ liefen alle hinter eine Markierung auf dem Boden.
Und am Ende war natürlich allen – schön warm!

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