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25.10.2010

50-Jahr-Feier der Lebenshilfe Witten

Am Samstag, den 23. Oktober, fand die offizielle 50-Jahr-Feier der Lebenshilfe Witten statt.

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Zahlreiche geladene Gäste hatten sich im wunderschön dekorierten Pflanzraum der Gärtnerei eingefunden, um gemeinsam den runden Geburtstag der Lebenshilfe zu feiern.
Nach der Begrüßung durch Herrn Dr. König startet Heinz-Jürgen Dietrich als Vertreter der Bürgermeisterin Frau Sonja Leidemann den Reigen der Grußworte. Er fand sehr persönliche und freundliche Worte, ebenso wie Herr Hans Joachim Boschek, der in Vertretung des Landrates Dr. Arnim Brux erschienen war. Er machte deutlich, dass die 50 Jahre im Grunde erst der Anfang eines langen Weges seien und sprach unter anderem die UN-Konvention zur Integration behinderter Menschen an, an der noch viel gearbeitet werden und die in vielen Punkten konkretisiert werden müsse.
In Vertretung des Landesvorsitzenden der Lebenshilfe NRW, Wolfgang Schäfer, war der Landesgeschäftsführer, Herr Hans Jürgen Wagner, nach Witten gekommen. Herr Wagner dankte ausdrücklich sowohl den ehrenamtlichen als auch den hauptamtlichen Mitarbeitern für die vielen Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit , sprach Aspekte der Frühförderung an und erläuterte, dass im Rahmen der geforderten Inklusion behinderter Menschen neue Akzente gesetzt und vor allen Dingen die Rechte der Menschen gestärkt werden müssten, die ihre Bedürfnisse nicht selbst artikulieren können.

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Im Anschluss an seine Rede dankte er explizit Herrn Professor Dr. Boheim für 23 Jahre Tätigkeit und persönlichen Einsatz bei der Lebenshilfe Witten und verlieh ihm die höchste Auszeichnung der Landesvereinigung der Lebenshilfe, die Goldene Ehrennadel, die Herr Prof. Dr. Boheim unter Standing Ovations der Gäste sichtlich bewegt entgegen nahm. In seiner anschließenden Dankesrede machte er auf die anlässlich des Jubiläums erstellte Festschrift aufmerksam, fasste kurz die Geschichte der Lebenshilfe Witten zusammen und stellte dann das neue Maskottchen „ALW“ (Aktives Leben und Wohnen) vor, das als hübsch gearbeitete Holzfigur nun den besonders verdienten langjährigen Mitgliedern der Lebenshilfe überreicht wurde.

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Herr Kurt Karlheinz Dressel, Herr Klaus Lohmann, Pfarrer i.R. Herr Heinz Riedesel bekamen den ALW, ebenso Frau Hildegard Schumacher, stellvertretend für die die vielen langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Frau Schumacher brachte aber auch ihrerseits ein Geschenk mit: Sie überreichte Herrn Prof. Dr. Boheim das Original eines Bildes des Wittener Malers Alfred Bodenhausen, das dieser anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Lebenshilfe Witten angefertigt hatte und das Motive der Einrichtung auf dem Helenenberg zeigt.

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In seiner abschließenden Rede appellierte Herr Prof. Dr. Boheim an die anwesenden Politiker, die Zuständigkeit für die wichtige Frühförderung in die Hände des Bundes zu legen, um die unzumutbar langen Amtswege zu verkürzen. Auch die Situation der erwachsenen Menschen mit schwersten Behinderungen in den anderen und besonders den neuen Bundesländern sprach er an, die nicht die Möglichkeit haben, die es hier in NRW gibt, in den Werkstätten einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen – für sie bleibt oft nur die Möglichkeit der Unterbringung in Pflegeheimen. Und nicht zuletzt machte er auch auf die oft schwierige Wohnsituation älterer Menschen mit Behinderung aufmerksam, für die nach der Beendigung ihrer Berufstätigkeit keine entsprechenden Plätze im Wohnheim zur Verfügung stehen.
Für die musikalische Unterhaltung dieser rundum gelungenen Feier sorgte das Duo „History of Soul“ (Andrea Stuckenholz und Martin Schroer), dessen Liederauswahl sich sehr harmonisch in die Thematik des Vormittags einfügte. Das Publikum honorierte die gelungenen Darbietungen mit anhaltendem Applaus.

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Am Nachmittag wurden die Feierlichkeiten mit weiteren geladenen Gästen fortgesetzt. Nach der Begrüßungsrede von Herrn Dr. König, in der er besonders die von Bewohnern des Wohnheims Dortmunder Straße gestalteten Zechenbügel hinwies, die die Jahrzehnte, in denen die Lebenshilfe Witten bereits besteht, Revue passieren lassen, von der Mondlandung über den Fall der Mauer bis zum heutigen Tage, präsentierte Herr Prof. Dr. Boheim einige alte Zeitungsausschnitte

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aus den Kindertagen der Lebenshilfe, bevor man zum eigentlichen Anlass dieser Feier kam: Die Auszeichnung langjähriger Mitarbeiter und Mitglieder der Lebenshilfe.

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Aufgelockert wurde die Feier durch einen sehr kurzweiligen Vortrag des Ehrenvorsitzen Herrn Kurt Karlheinz Dressel, der als letzter Zeitzeuge sehr beeindruckend von der Gründung und den oft schwierigen Anfangsjahren der Lebenshilfe Witten erzählte, und von der mitreißenden Musik der Skiffle-Band „Ohrensausen“, die ausgewählte Lieder aus den letzten fünf Jahrzehnten spielte und einige der Anwesenden sogar zum Mittanzen inspirierte.

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Bei Kaffee und Kuchen wurden alle anwesenden Mitglieder mit Urkunden, persönlichen Worten und viel Applaus geehrt, bevor die Festlichkeit schließlich am späten Nachmittag zu Ende ging.

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