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26.10.2010

Die Kämpenschule öffnete ihre Türen

Die Kämpenschule, Förderschule des Ennepe-Ruhr-Kreises mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, öffnete am Dienstag, den 26. Oktober, ihre Pforten.
Interessierte Besucher hatten vormittags die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten der Schule anzusehen und sich über das Schulprogramm und die Schwerpunkte der Förderung zu informieren. Auch Hospitationen im Unterricht waren nach Absprache möglich. Die stellvertretende Schulleiterin Birgit Hilgers leitete persönlich die Führungen durch die Schule.

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In diesem Jahr feiert die Kämpenschule, seit vielen Jahren Kooperationspartner der Lebenshilfe Witten, ihr 35-jähriges Bestehen. Die rund 120 Schüler und Schülerinnen kommen aus dem Einzugsgebiet Witten, Teilen von Wetter-Wengern und seit einigen Jahren aus dem gesamten Stadtgebiet von Hattingen. Organisiert als Ganztagsschule, erstreckt sich der Unterricht in der Regel von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Als Förderschule ist die Kämpenschule eingeteilt in Vorstufe, Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe und Berufspraxisstufe. Unterrichtet wird in Jahrgangsklassen, die durchschnittliche Klassengröße liegt bei 8 bis 13 Schülern.

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Beim Rundgang durch die Schule macht die Besuchergruppe einen Zwischenstopp in einer der beiden Klassen der Unterstufe – hier wird gerade das Frühstück beendet. Die Sonne scheint in das helle und freundlich möblierte Klassenzimmer. Eine der Schülerinnen bringt das benutzte Geschirr in die Küche, die gegenüber dem Klassenzimmer liegt. Tür öffnen trotz des großen Geschirrkorbs – kein Problem! Alle Zwischentüren in den Fluren haben automatische Türöffner, selbstverständlich ist alles rollstuhlgerecht, ein großer Fahrstuhl verbindet die Stockwerke. Herr Laluti, der Hausmeister, nimmt das Geschirr freundlich entgegen. „Herr Laluti ist absolut unverzichtbar“, freut sich Frau Hilgers, „er ist quasi die gute Seele der Schule.“

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Auch in der Vorstufe, bei den Jüngsten, wird gerade die Mahlzeit beendet und erst einmal eine ausgiebige Spielpause eingelegt. Die fremden Gäste werden kurz bestaunt, dann wenden die Kinder sich ab – schließlich haben sie Wichtigeres zu tun.

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Frau Hilgers führt die Gruppe nun zum sehr gut ausgestatteten Musikraum, der gerade renoviert wird („Die Schallisolierung war nicht ausreichend!“) und unter der Anleitung von drei ausgebildeten Musiklehrern sonst ausgiebig genutzt wird.

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Auch der Snoezelen-Raum darf besichtigt werden, ebenso wie der Computerraum und der Werkraum,

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in dem eine Gruppe von Kindern eifrig arbeitet.

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Im sonnig-herbstlichen Außenbereich warten Spielgeräte wie Schaukel, Rutschen und Tunnel auf die jüngeren Schüler, Sitzgruppen, ein Fußballtor und eine Tischtennis-Platte auf die etwas älteren.

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Am Ende der Besichtigung steht ein Besuch im Trainingshaus, das übrigens nichts mit Sport zu tun hat. Im Trainingshaus werden die ältesten Schüler, die kurz vor dem Schulabschluss stehen, auf viele wichtige Aspekte des Alltags- und Berufslebens vorbereitet. Köstlicher Duft durchzieht hier die Räume – eine kleine Gruppe von Schülern kocht gerade das Mittagessen, das dann im angrenzenden Esszimmer von allen gemeinsam verspeist wird. Einen Wasch- und einen Vorratsraum gibt es hier ebenso wie einen Ruheraum, in den sich jeder bei Bedarf zurück ziehen kann. Die freundliche Architektur mit Glasdach und Wintergarten lässt viel Licht und Sonne herein, der schön angelegte Garten samt Gemüsebeet vervollständigt das harmonische Bild.

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Natürlich kann eine solche Führung nur einen ersten Eindruck vermitteln und nicht alle Förderprogramme und pädagogischen Konzepte vermitteln. Dennoch war der Tag der offenen Tür in der Kämpenschule sehr interessant und informativ, nicht nur für die Eltern zukünftiger Schüler.