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30.03.2011

Frühjahrsputz am Helenenberg

Ein kleine Gruppe, „bewaffnet“ mit Handschuhen und Holzzangen, macht sich an diesem sonnigen Frühlingsmorgen fröhlich auf den Weg in den Wald rund um den Helenenturm – die angehenden Schulkinder aus der heilpädagogischen und integrativen KiTa Helenenberg der Lebenshilfe Witten nehmen auch in diesem Jahr wieder teil an der Aktion „Frühjahrsputz in Witten“.

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Ulrike Neuhoff vom Betriebsamt hat die nötige kindgerechte Ausrüstung mitgebracht und begleitet die Kinder nun auf ihrer Expedition durch den Wald. Luis hat bereits eine leuchtende Getränkedose entdeckt und manövriert sie mit der kleinen Sammelzange geschickt in den großen blauen Müllsack, den Betreuerin Sabrina bereit hält. „Die Kinder lernen auf diesem Wege spielerisch die Verantwortung für ihre Umwelt“, erklärt Ulrike Neuhoff.

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„Viele Schulen und Kindergärten unterstützen uns jedes Jahr und säubern die Umgebung ihrer Einrichtungen. Die Aktion steht natürlich allen Wittener Bürgern offen, auch viele Erwachsene, Einzelpersonen oder Gruppen, machen mit und säubern Waldstücke, Parkanlagen, Wiesen und Spielplätze.“

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Calli bringt derweil voller Stolz ein undefinierbares, riesiges Kunststoffteil herbei, während Sarah sich noch bemüht, ein winziges Styropor-Stückchen mit der Zange aufzuheben. Von Arbeit keine Spur – die Kinder freuen sich über jede Flasche, über jedes Stück Papier, das sie finden. „Hier hat wohl eine Party stattgefunden!“, mutmaßt Milena; sie hat mehrere Flaschen und einige Zigaretten- und Chips-Verpackungen gefunden. Alle sind sich einig – das darf man doch nicht!

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„Richtig!“ – Ulrike Neuhoff ist schon mit dem blauen Sack zur Stelle und lobt die Kinder ausgiebig. Sie wird später den gesammelten Müll mit zum Betriebshof nehmen und dort sortieren und entsorgen. Bei größeren Aktionen rückt die Müllabfuhr an und holt den eingesammelten Abfall vor Ort ab.
Am Ende haben die Kinder zwei Säcke fast gefüllt mit dem unterschiedlichsten Unrat. Gut gelaunt kehren sie in die KiTa zurück und berichten den Jüngeren von ihrer besonderen Expedition. Die kleinen grauen Handschuhe dürfen sie als Andenken behalten. Und die schöne Erfahrung, sinnvoll und unmittelbar am vielbeschworenen Umweltschutz mitgearbeitet zu haben.

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