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SoVD-Lebenshilfe Witten

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03.08.2011

Eine Tüte Kunst

„Schau mal!“ – Leon ist als Erster fertig –stolz zeigt er seine Tüte vor. Ein großes Haus, auf dem sein Name steht, überspannt von einem hellblauen Himmel mit flauschigen

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Schäfchenwolken. Raffiniert: Auf der Rückseite steht noch einmal sein Name – spiegelverkehrt, als sei die Tüte transparent.

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Es ist fröhlich, laut und vor allem bunt an diesem Vormittag bei der Lebenshilfe. Acht Kinder mit und ohne Behinderungen haben sich heute an der Dortmunder Straße getroffen, um „Eine Tüte Kunst“ zu gestalten. Jeder bekommt eine oder auch mehrere große oder kleine Papiertüten und darf diese ganz frei nach seinem eigenen Geschmack

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gestalten, bemalen, mit Stoff, Filz oder Perlen bekleben. Dieses integrative Projekt unter der Leitung der Diplom-Designerin Helga Kruska findet in diesem Jahr zum dritten Mal im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Witten statt. Im Flur vor dem Bastelraum kann man das Ergebnis der ersten Gruppe von 2009 bestaunen: Ein Fühlbild, eine farbenfrohe Collage

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vieler bunter Köpfe aus unterschiedlichen, gut zu ertastenden Materialien. „Der integrative Aspekt liegt mir besonders am Herzen“, erklärt Helga Kruska, der man die Freude am Umgang mit den Kindern anmerkt. „Kunst hat einen verbindenden Charakter und ist besonders für Kinder eine wunderbare Brücke zueinander.“

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Auch generationsübergreifend ist die „Tüte Kunst“: Brigitte und Anke sind aus der Rentnergruppe nebenan herübergekommen. Während Anke einfach die Gesellschaft genießt, bastelt Brigitte eifrig mit. Die Verständigung ist hier kein Problem – bunte Perlen,

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Filzstückchen und Wachsmalstifte erweisen sich als verbindendes Element. Ohnehin sollen die Kinder im Rahmen der Veranstaltung spielerisch über den eigenen Tellerrand schauen: Am Morgen, bevor die kleinen Künstler losgelegt haben, stand erst einmal eine Besichtigung der Räumlichkeiten der Lebenshilfe auf dem Programm. Daniela Dorgau, Dipl.-Heilpädagogin

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und Leiterin der Familienunterstützenden Dienste der Lebenshilfe, zeigte den Kindern die angegliederte Werkstatt mit der Gärtnerei und die Innenräume der benachbarten Wohnstätte. Besonders der Snoezelraum löste bei den Kindern Begeisterung aus: „Toll, hier möchte ich auch wohnen!“
Am Ende dieses bunten Vormittags dürfen die Kinder eine der gestalteten Tüten mit nach Hause nehmen. Aus den verbleibenden Tüten wird ein Gesamtkunstwerk, das dann in den großen Fenstern des Foyers des Lebenshilfe-Gebäudes an der Dortmunder Straße ausgestellt wird: Ein fröhlich-bunter Beweis für ein gelungenes Miteinander.

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