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16.07.2014

Abenteuer Hund

„Wenn ein Hund nach dir greift, steh‘ still!“

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Schwer vorstellbar, dass die freundlichen Vierbeiner Lando und Bella zuschnappen könnten. Dennoch ist es wichtig, diese Situation nachzustellen und zu üben. Es ist der Punkt vier auf der Liste der Umgangsregeln mit Hunden, die insgesamt 12 Punkte umfasst.

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Zehn Kinder mit und ohne Behinderung treffen sich eine Woche lang in der Lebenshilfe Witten, um in einem Intensiv-Erlebnis-Kurs den richtigen Umgang mit Hunden zu erlernen. Klar, dass das kein stures Pauken ist, sondern eine Mischung aus Information und vor allem Spaß.

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Warum kommt es vor, dass ein Hund vielleicht mal nach dem Hosenbein schnappt? Die Kinder haben viele Antworten parat, die gesammelt werden – das Tier will spielen, hat Angst oder wittert Beute. Und Alena weiß auch gleich Rat, wie man sich in einer solchen Situation verhält: „Man muss stehenbleiben, damit man uninteressant wird.“ Richtig, bestätigt Sonderpädagogin Sarah Langner. Gemeinsam mit Katharina Hanke, Sozialpädagogin und Hundetrainerin,

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gestaltet sie den beliebten Kurs im Rahmen der Wittener Ferienspiele. Australian Shepherd-Hündin Bella und Rhodesian Ridgeback-Rüde Lando sind ausgebildete Therapie-Begleithunde und gehen entsprechend gelassen mit den Kindern um.

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Auf dem Außengelände der Lebenshilfe an der Dortmunder Straße soll ein Fangspiel, an dem die Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen begeistert teilnehmen, die besprochene Situation simulieren.

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Abwechselnd sind die Kinder Fänger, die beiden Hunde sind immer mittendrin, damit die Kinder ihre Reaktionen kennen lernen und einzuschätzen wissen. Zuschnappen tut aber natürlich keins der beiden liebenswerten Tiere.

„Unser Kurs bietet den Kindern die Möglichkeit, innerhalb weniger Tage intensiv den Umgang mit den Hunden zu üben und vor allem ein Gefühl dafür zu entwickeln, was in den Tieren vorgeht“, erklärt Katharina Hanke. „Und ganz nebenbei und spielerisch wird die soziale Kompetenz gefördert.“ Und wenn man sieht, wie unbeschwert und dennoch respektvoll die begeisterten Teilnehmer mit den Hunden agieren, ist klar: Dieses Ziel hat der Kurs voll und ganz erreicht.

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