Markenzeichen: Beharrlichkeit und Kompetenz - Verdienstorden für Prof. Günther Boheim:
Günther Boheim. RN-Foto AbeggInnenstadt - „Die Lebenshilfe Witten ist ein umfassender Dienstleister für Menschen mit geistiger Behinderung. Bundesweit gibt es nur wenige, die eine ähnlich qualifizierte Betreuung und Förderung unter einem Dach anbieten können. Dass dies so ist, ist auch ein Verdienst von Prof. Dr. Günther Boheim. Er ist Vorsitzender des Vereins, Ideengeber und Projektmanager." Mit diesen Worten überreichte Landrat Dr. Armin Brux gestern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den Wittener Prof. Dr. Günther Boheim. Als Boheim 1987 den Vorsitz der Lebenshilfe Witten
übernahm, vermisste er eine ganzheitliche Struktur. Dazu gehören für ihn zum einen die kontinuierliche und nachhaltige Förderung der Menschen mit Behinderung von der Geburt bis ins hohe Alter. Zum anderen aber auch Angebote, die deren Eltern spürbar entlasten. So verband er bereits vorhandene gute Ansätze miteinander und baute Schritt für Schritt Einrichtungen aus und neue auf. „Beharrlichkeit und fachliche Kompetenz waren und sind seine Markenzeichen. Nicht unterschätzen darf man, dass er dieses ehrenamtliche Engagement neben seinem anspruchsvollen Aufgaben als Universitätsprofessor gemeistert hat“, würdigte Brux in seiner Laudatio. Wie wichtig der Einsatz des 69-Jährigen für die Wittener Lebenshilfe war und ist, macht der Landrat so deutlich: „Einen besseren Anwalt der Belange für Menschen mit geistiger Behinderung kann man sich kaum vorstellen.“
(Quelle: Ruhr-Nachrichten, 17.06.2009)



