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22.05.2015

"Wir sind das Ruhrgebiet!"

Man muss nicht immer in ferne Länder reisen, um Spanendes zu erleben und Interessantes zu lernen – die „Fische“ der Kita Helenenberg fanden das Abenteuer vor der eigenen Haustür!

Mehrere Wochen lang erkundeten sie ihre Heimatregion, das Ruhrgebiet. Sie erlebten die Vergangenheit und die Gegenwart und lernten, ihre eigene Umgebung verantwortungsvoll zu gestalten.

An einem Thema kommt man natürlich nicht vorbei, wenn man sich mit unserer Heimat beschäftigt: Der Bergbau prägt diese Region bis heute nachhaltig. Die Fische haben die Wurzeln des Bergbaus ergründet, haben von dem Schweinehirten gehört, der im Muttental die erste Steinkohle entdeckt hat und wollten nun genau wissen, wie das alles wohl so war. Also ging es auf zur DASA in Dortmund und ins Bergbaumuseum in Bochum! Welche Kleidung trugen die Arbeiter? Was ist ein „Arschleder“? Was bedeuten die Symbole des Steinkohlebergbaus, der Schlägel und das Eisen? Die wissbegierigen Forscher fanden heraus, dass die Heilige Barbara die

Schutzpatronin der Bergleute ist und dass das letzte Grubenpferd „Tobias“ hieß. Und nun natürlich wurden auch Bücher zum Thema gelesen: „Tim und Anna fahren ein“ vermittelte viel Wissenswertes, und Iim Ruhrgebiets-Wimmelbuch konnten die Fische viele ruhrgebietstypische Dinge entdecken! Und in eigenen Bildern (natürlich Kohlezeichnungen) stellten die Fische dann die Besonderheiten ihrer Heimatregion dar!

Und als Höhepunkt stand der Besuch eines echten Bergwerkes an: Ausgerüstet mit Helmen zogen die Entdecker in den Stollen der Zeche Nachtigall ein! Die Stadtführerin Frau Frau Albers grub mit den Kindern nach Kohle, erklärte, was eine Lore ist und zeigte ihnen die echte Kleidung der Bergleute! Zur Stärkung gab es zwar nichts Traditionsreiches aus der Ruhrgebietsküche, aber die Spaghetti mit Tomatensauce schmeckten einfach klasse und waren genau das Richtige für hungrige Bergleute!

Mara war sehr traurig, dass sie nicht an der Tour teilnehmen konnte, weil sie mit ihren Eltern im Urlaub war, aber ihre Familie zeigte sich einfallsreich: Der versprengte leine Fisch durfte am Urlaubsort eine Tour durch ein Schieferbergwerk mitmachen und verblüffte die Besucher und sogar den Museumsführer durch ihr umfangreiches Fachwissen über den Bergbau!

Doch auch die Wittener Stadtgeschichte durfte natürlich nicht zu kurz kommen! Also ging es ab ins Rathaus. Stadtführerin Frau Tillmann zeigte den begeisterten Besuchern die Edelstahltür und den Sitzungssaal, und alle bewunderten gemeinsam die Goldlettern über dem Bürgermeisterinnen-Zimmer. Gemeinsam stellten die Kinder das Stadtwappen nach und schauten sich den Turm mit der Turmuhr an – der Blick über ganz Witten war sehr beeindruckend!

Beim „Ruhrgebietsnachmittag“, zu dem die Eltern eingeladen waren, konnten alle ihr Wissen über die Heimatregion beim großen Quiz beweisen! Und natürlich war die Kita zu diesem Anlass stilecht dekoriert: Grubenlampen, Grubenhandtücher, Steinkohle und sogar Servietten mit dem Text des „Steigerliedes“ sorgten für das richtige Flair. Die fleißigen „Ruhris“ durften sich mit selbstgemachten Frikadellen und Bratlingen mit Pommes und Backkartoffeln stärken! Als Siegesprämie für das Quiz gab es ein wirklich „scharfes“ Geschenk: Ein Glas echten Wittener Senf, den am Ende Max mitnehmen durfte.
Und nach so viel „Arbeit“ darf natürlich auch die Erholung nicht zu kurz kommen – im Juni werden die Fische eine „Fahrradtour de Ruhr“ machen, um genaustens den Freizeitwert des Ruhrgebietes zu testen!


Glück auf!


HIER sind die schönsten Fotos!

Ganz besonderer Dank geht an die Stadtführerinnen Frau Tillmann und Frau Albers für die lehr- und erlebnisreichen Touren und an Familie Schmidt, die uns bei der Organisation geholfen und für das köstliche Mittagsmahl im Muttental gesorgt hat!

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