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30.11.2017

Elternabend der WfbM

Ende November fand der alljährliche Elternabend für die Beschäftigten der WfbM statt.

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Geschäftsführer Dr. Dieter König führte gewohnt locker durch den Abend. Nach einer kurzen Übersicht über die aktuelle Anzahl an Stellen und die Finanzen wie Maigeld und Sonderzahlungen und einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitarbeiter und Angehörigen, blickte er zurück auf das vergangene Jahr und ließ die wichtigsten Ereignisse rund um die Werkstatt Revue passieren.

Lief die Produktion im ersten Halbjahr 2017 ein wenig schleppend an, so hat sich dies nun eher ins Gegenteil verkehrt. Werkstatt und Dienstleistungsbetriebe sind bestens ausgelastet.

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Wichtig auch die Um- und Neubauten: Die Kita Schatzkiste ging pünktlich an den Start, der Neubau der IDL hat dafür etwas zurückstecken müssen und wird nun leicht verspätet zum Ende des Jahres bezugsfertig. Auch die notwendigen Maßnahmen in Bezug auf den Straßenverkehr (neue Fußgängerampel, Verlegung der Bushaltestelle) fanden Erwähnung: „Die Sicherheit steht an erster Stelle!“

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Ein weiteres wichtiges Thema waren die Neuerungen, die sich durch das neue Bundesteilhabegesetz ergeben. In Zukunft wird es in der Werkstatt eine offizielle Frauenbeauftragte geben, den Werkstatträten werden mehr Entscheidungskompetenzen gegeben. Nicht alle Neuerungen sind positiv – es wird viele Einsparungen geben, die die Werkstätten unmittelbar betreffen werden. Nicht unproblematisch ist auch die Entscheidung, neue Anbieter zuzulassen: Neben den WfbM können nun auch zum Beispiel Bildungsträger Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderungen machen. Sie haben im Unterschied zu den Werkstätten allerdings nicht die Verpflichtung, diese aufzunehmen. Dieses zusätzliche Angebot birgt zudem die Gefahr, dass noch weniger Menschen mit Behinderungen als bisher den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt finden werden.

Für viel Aufsehen hat Anfang des Jahres die TV-Reportage von Günter Wallraff gesorgt –

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undercover hatte er Mitarbeiter in Einrichtungen unter anderem der Lebenshilfen Leverkusen, Düren und Speyer geschickt, die dort teilweise auf skandalöse Situationen im Umgang mit Menschen mit Behinderung stießen. Die Folge ist die Einrichtung eines zentralen Beschwerdemanagements beim Träger LWL. Zudem kann der LWL nun jederzeit und ohne Voranmeldung die ihm unterstehenden Einrichtungen zu Kontrollzwecken besuchen. Dr. König wies kritisch darauf hin, dass es sicher sinnvoller wäre, in dieser Funktion eine unabhängige dritte Instanz einzusetzen, da der LWL nicht unparteiisch sei und Kritikpunkte für finanzielle Kürzungen nutzen könne.

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Doch nicht nur ernste Töne gab es bei der gut besuchten Versammlung – für viel Freude sorgte der traditionelle Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr im Rahmen einer Foto-Präsentation mit Musik. In diesem Jahr hatte Victoria McKendrick diese Aufgabe übernommen und sehr schön umgesetzt. Sommerfest, Karneval, Ausflüge und Freizeiten traten so noch einmal lebhaft in Erinnerung. Und auch die musikalische Untermalung des Abends konnte sich hören lassen! Die Mitarbeiter Armin Osthoff und Moritz Müller unterhielten die Besucher nicht nur gekonnt mit Cover-Versionen bekannter Lieder, sondern brachten sie, mit Unterstützung einiger Musiker der Popcorn-Band und der versammelten Riege der Leitungskräfte, beim „Rudelsingen“ auch selbst zum Mitschmettern – eine wunderschöne Idee, die die gute Atmosphäre noch steigerte.

Eine starke Gemeinschaft!

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