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09.12.2011

Belohnung für den "Schautag der Chemie"

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Einen symbolischen Scheck über die stolze Summe von 1000 Euro durfte Frau Caroline Heimann, Leiterin der Integrativen Kita Wannen der Lebenshilfe Witten, am 9. Dezember entgegen nehmen. Mitarbeiter der Kita hatten im Sommer beim „Schautag der Chemie“ auf dem Gelände von Evonik/Sasol die Kinderbetreuung übernommen.
Nun waren Martin Winkelhagen, Ulrich Setzmann und Stephan Schmidt als offizielle Vertreter der Werksleitung Evonik/Sasol persönlich in die Kita gekommen, um im Beisein des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Günther Boheim und des Geschäftsführers Dr. Dieter König den großzügigen Scheck mit einem herzlichen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit zu übergeben.

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Auch Frau Heimann bedankte sich im Namen der Einrichtung und der Mitarbeiter und konnte den Herren sehr anschaulich präsentieren, wie das Geld investiert wurde: Auf drei Tischen hatte sie die erworbenen Gegenstände aufgebaut, wobei jeder Tisch den gleichen Geldwert beinhaltete. Auf dem ersten und größten Tisch waren Sandspielzeuge für den Außenbereich aufgetürmt: Bunte Eimer, Schaufeln und Spaten, Baufahrzeuge, Siebe und Förmchen – eine farbenfrohe Augenweide.

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Der zweite, kleinere Tisch brachte die Besucher zuerst ins Grübeln – hier fand sich Tauchzubehör, schwere Westen, Gewichte und Tauchtiere. Plant die Kita etwa den Bau eines Schwimmbades? „Nein, nein“, lachte Frau Heimann auf Nachfrage, „diese Gegenstände benutzen wir im Umgang mit Kindern, die unter Wahrnehmungsstörungen leiden. Durch das schwere Gewicht lernen sie, ein Gefühl für ihren Körper zu entwickeln“. Die geringe Größe des dritten Tisches ließ erahnen, dass sich hier die kostspieligsten Hilfsmittel befanden – und richtig: „Dies sind Hilfsmittel für die ‚Unterstützte Kommunikation‘, also für die Kinder, die nur wenig oder gar nicht sprechen können.“ Bildkarten, eine sprechende Würfeluhr und sogar ein sprechendes Fotoalbum, individuell zu gestalten, ergänzen nun die Ausrüstung der Kita.
Bei einem kleinen Imbiss und angeregten Gesprächen waren die Herren der Werksleitung und die Vertreter der Lebenshilfe sich einig, die erfolgreiche Zusammenarbeit zu beider Nutzen auch in Zukunft fortzuführen.

Herzlichen Dank!

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