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19.09.2017

Kenntnisse in Leichter Sprache werden vertieft

Zum ersten Workshop in Leichter Sprache trafen sich die Teilnehmer Mitte September im Lebenshilfe-Center an der Dortmunder Straße.

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Anfang Mai hatte die Lebenshilfe Witten einen Einführungskurs in Leichter Sprache angeboten, geleitet von Anna Schnau von der Sozialschmiede. An vier weiteren Terminen findet nun eine Vertiefung der dort erlernten Grundlagen statt – in den Workshops steht die konkrete praktische Anwendung im Mittelpunkt.

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Auch die Prüfer, Menschen mit Behinderung, die die Lebenshilfe in einer Inhouse-Schulung im Sommer ausgebildet hat, nehmen an diesen Vertiefungsterminen teil, um die frisch erlernten Kenntnisse wachzuhalten und auszubauen. Sie werden in Zukunft alle Texte in Leichter Sprache, die die Lebenshilfe herausgibt, genau prüfen und gegebenenfalls ändern. Diesen wichtigen Job können ausschließlich Menschen mit Behinderung erlernen und ausüben.

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Gemütlich ist es an diesem verregneten Nachmittag – mit Getränken und Plätzchen versorgt sind die Teilnehmer gespannt auf das Programm, das Anna Schnau, die von allen herzlich begrüßt wird, vorbereitet hat. Und dann geht es los: Heute wird sich alles um das Thema Urlaub drehen. Zur Auflockerung erzählt jeder, der möchte, von seinem diesjährigen Urlaub. Dann geht es an die Arbeit. Anna Schnau hat eine Geschichte in Leichter Sprache von der Lebenshilfe Bremen mitgebracht, die nun über den Beamer für alle sichtbar wird.

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Jeweils ein großes Bild und ein kurzer bis mittellanger Text werden den Teilnehmern vorgestellt. Reihum wird vorgelesen und dann gemeinsam analysiert. Passt das Bild? Welche Wörter im Text werden als schwierig empfunden? Kann man sie ändern? Kann man die Sätze vielleicht noch kürzen oder durch zusätzliche Wörter verständlicher machen?
Übungsleiterin Anna Schnau erinnert an das im Grundkurs Gelernte: „Denkt an die 1-1-1-Regel. Ein Satz, eine Zeile, eine Information.“ Nicht immer passt ein Satz in eine Zeile – beim Vorlesen zeigt sich das Problem: Der Zeilenumbruch bereitet manchmal Schwierigkeiten beim Lesen. Und zwischendurch stellt Anna Schnau immer wieder Fragen zum Inhalt der gesamten Geschichte: „Manchmal konzentriert man sich so aufs Lesen, dass der Inhalt außer Acht gerät.“

Der nächste Vertiefungstermin, der kostenlos und allen Interessierten offen steht, findet am 21. September von 16.00 bis 17.30 Uhr im Lebenshilfe-Center an der Dortmunder Straße statt.

HIER ist der Text in Leichter Sprache!

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