HIER finden Sie aktuelle Eltern-Informationen vom Familienministerium NRW zum Thema: “Kindertagesbetreuung und Coronavirus”

HIER finden Sie aktuelle Informationen zur Kindertagesbetreuung in mehreren Sprachen, die das Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW herausgegeben hat.

 

 

Die Kindertageseinrichtung Blumenwiese im Wittener Stadtteil Bommern wurde im August 2016 eröffnet.

Wir betreuen als integrative Kindertageseinrichtung 38 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt in zwei Gruppen und halten insgesamt vier Plätze für Kinder mit einer Entwicklungsverzögerung oder einem besonderen Förderbedarf vor.

Alle Kinder profitieren von unserer inklusiven Arbeit, da wir kleinere Gruppen anbieten können, einen hohen Betreuungsschlüssel und ein multiprofessionelles Team haben.

Unser Team besteht aus Erzieher/-innen, einer Heilpädagogin, sowie einer Heilerziehungspflegerin.

Außerdem freuen wir uns, auch eine Köchin zu unserem Team zählen zu dürfen.

Unsere Einrichtung ist selbstverständlich barrierefrei.

Die Kinder sollen mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsbedingungen und ihrem eigenen Tempo in einem liebevollen, geborgenen und bindungsorientierten Umfeld die Möglichkeit bekommen, sich zu entfalten und zu entwickeln, einander kennenzulernen, gemeinsam zu spielen, zu lernen und den Alltag zu gestalten.

Das Bild zeigt Kinder, die im Blumenbeet arbeiten.
Das Bild zeigt zwei Kinder in einer Hängeschaukel.

Es werden 38 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt, mit und ohne Entwicklungsverzögerung/Behinderung, in unserer Einrichtung in zwei Gruppen betreut, bedarfsgerecht entweder 35 oder 40 Stunden in der Woche (diese Zeiten werden vertraglich vereinbart).

Unsere Öffnungszeiten sind

montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Zu unserem Angebot gehört die Vollverpflegung Ihres Kindes mit einem gesunden Frühstück, einem frisch gekochten Mittagessen und einem Obstsnack und/oder kohlenhydratreichen Lebensmitteln am Nachmittag. Dafür wird ganzjährig eine monatliche Pauschale erhoben.

Einige Familien in unserer Kita haben einen Migrationshintergrund, die Kinder dieser Familien wachsen oft zweisprachig auf. Unsere alltagsintegrierte und ganzheitliche Sprachentwicklungsförderung gibt ihnen eine gute Basis für das Erlernen der deutschen Sprache. Zusätzlich profitieren alle Kinder von der Methode der unterstützenden Kommunikation, die wir in unserer Einrichtung einsetzen.

Partizipation

Wir möchten den Kindern einen Rahmen und somit auch den Raum schaffen, in dem sie zuerst einmal ihre eigenen Bedürfnisse und Ideen wahrnehmen. Darauf baut sich ein Gefühl und Selbstbewusstsein auf, ihre Anliegen zu äußern und einzufordern.

Dabei sehen wir eine gelungene Partizipation in der freiwilligen Teilnahme der Kinder an Aktionen und in unserer zurückhaltenden Begleitung jedes Kindes. Die Haltung der Pädagog*innen dem Kind gegenüber, Vertrauen in die Entwicklung und Anwendung eigener Lösungsstrategien zu setzen, ist uns sehr wichtig. Das Akzeptieren der kindlichen Entscheidungen ist die Grundlage dafür, dass das Kind Selbstbewusstsein und somit seine individuelle Persönlichkeit entwickeln kann.

Unser Alltag orientiert sich somit daran, die Kinder in Entscheidungen in für sie überschaubaren Bereichen miteinzubeziehen. Außerdem bieten wir den Kindern regelmäßig Gesprächskreise an, in denen sie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse formulieren können.

Die Bereiche der Partizipation sind der tägliche Umgang miteinander, das Raumkonzept und diverse Anschaffungen, die Gestaltung der Mahlzeiten und die Ruhepausen und Rückzugsmöglichkeiten. In all diesen Bereichen dürfen und sollen die Kinder aktiv werden!

 

Selbständigkeit

„Hilf mir, es selbst zu tun.“  (Maria Montessori)

Wir sehen uns in der Rolle des passiven Begleiters und möchten, dass jedes Kind sich in seiner Individualität wahrnimmt und spürt!

Die Kinder in ihren Fähigkeiten und ihrem Erleben von Selbstwirksamkeit zu fördern und zu stärken, ihnen Möglichkeiten zu bieten, ist eine grundlegende Aufgabe unserer pädagogischen Arbeit. Denn dadurch geben wir ihnen alles, was zu einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung beiträgt.

Die Pädagog*innen sehen ihre Aufgabe darin,

  • Raum für eigene Erfahrungen zu schaffen;
  • die Kinder bei alltäglichen Handlungen zu unterstützen, wie zum Beispiel beim Anziehen, Essen, Waschen und Zähneputzen, ohne diese Handlungen vollständig für sie zu übernehmen;
  • jedes Kind individuell dort abzuholen, wo es steht;
  • Impulsgeber*innen zu sein.

 

Sozial-emotionale Entwicklungsförderung

Die eigenen Gefühle und Empfindungen wahrzunehmen und zu verstehen ist für Kinder oft schwierig. Dazu auch noch die Gefühle anderer Menschen zu verstehen und adäquat darauf zu reagieren, noch schwieriger. Daher möchten wir die Kinder in diesem Lernprozess unterstützen, indem wir ihnen Hilfestellungen und Möglichkeiten geben, sich in der Welt der Gefühle zurecht zu finden. Wir begleiten die Kinder und versuchen somit die Grundlage für ein empathisches Verhalten aufzubauen.

Unsere pädagogische Arbeit sehen wir darin, die Kinder dabei zu unterstützen, Freundschaften zu knüpfen und die Grenzen anderer zu akzeptieren. Es ist uns wichtig, die Kinder in der selbständigen Konfliktlösung zu bestärken und gemeinsam mit ihnen die Konsequenzen von Konflikten auszuhalten. Und auch die Fähigkeit zu vermitteln, ein Verständnis von den Absichten, Erwartungen und Bedürfnissen anderer Menschen aufzubauen.

Hier verstehen wir uns als haltgebende Personen, die den Kindern Orientierung und Sicherheit geben und für sie da sind.

Unser Konzept von Bildung

„Jedes Kind gibt seinen Ton an!“

Unsere pädagogische Arbeit besteht darin, diesen Ton zu hören und dem Kind die notwendigen Möglichkeiten zu schaffen, ihn klingen zu lassen und zu stärken. Dabei bieten wir den Kindern viele unterschiedliche Situationen, damit sie die Möglichkeit haben, sich zu entfalten und auszuprobieren. Die Kinder sollen diese erkennen und nutzen, um sich individuell zu entwickeln und so ihre Umwelt eigeninitiativ zu erschließen. Durch diesen Selbstlernprozess wird die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes gestärkt!

Deshalb definieren wir Bildung als Selbstbildung und erfahren unsere Rolle als Pädagog*innen in der Begleitung und Unterstützung jedes Kindes ganz individuell auf seinem eigenen Weg.

Dabei ist unser Leitsatz, dass die Kinder die Welt über ihre eigenen Sinne kennen- und wahrnehmen lernen. Somit können sie in einen sozialen Austausch kommen und diesen erfahren.

Das tun die Kinder auf ihre Art und Weise, und dabei soll jedes einzelne Kind bei uns das Tempo seiner Lernerfahrung angeben.

Dazu haben wir natürlich auch über das Jahr verteilt Projekte ausgearbeitet, in deren Rahmen wir mit den Kindern bestimmte Themen in unterschiedlichen Bereichen behandeln und vertiefen.

Dabei orientieren wir uns an den Bildungsbereichen:

  1. Musisch-ästhetische Bildung
  2. Motorische Bildung
  3. Körper, Gesundheit und Ernährung
  4. Kreative Bildung
  5. Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation
  6. Ökologische und mathematische Bildung
  7. Naturwissenschaftliche-technische Bildung
  8. Medien
  9. Frühkindliche Sexualerziehung
  10. Religion, Ethik und soziale und kulturelle Bildung

Bewegung

Über die Bewegung erschließt sich der Mensch die Welt!

Deshalb ist Bewegung ein sehr wichtiger Baustein in der kindlichen Entwicklung, um sich zu spüren und zu probieren, zu wachsen und somit ein Selbstwertgefühl entwickeln zu können.

Außerdem treten wir darüber in Kontakt mit unserer Außenwelt, indem wir unseren Körper mit seinen Fähig- und Fertigkeiten kennenlernen, ausprobieren und ausbauen.

Es ist auch eine Form des sozialen Miteinanders, das wir den Kindern durch verschiedene Angebote und Aktionen ermöglichen und somit auch stärken möchten.

In unserem Innenbereich gibt es daher Bewegungslandschaften mit den unterschiedlichsten Materialien und in diversen Aufbauvarianten, die den Kindern auch außerhalb der festgelegten Turnzeiten zur Verfügung stehen. Auf dem Außengelände gibt es eine Bewegungsbaustelle, auf der die Kinder ihre Bewegungsanlässe aktiv mitgestalten und somit ihre Selbstwirksamkeit erfahren können.

Dabei ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass jedes Kind sein Tempo angibt und frei wählt, was es gerade braucht und für sich in seinem Entwicklungsstadium mitnehmen möchte.

Darüber hinaus bieten wir den Kindern mindestens einmal wöchentlich Bewegungsstunden mit verschiedenen Schwerpunkten an, die unterschiedliche motorische Fähigkeiten fordern und fördern

 

Ernährung

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist die Grundlage für eine optimale Entwicklung. Bei uns wird täglich von einer Köchin mit frischem Gemüse und Getreide gekocht.

Fisch und Fleisch (wir verzichten auf Schweinefleisch) gibt es jeweils einmal in der Woche, ebenso Eintöpfe und verschiedene Suppen. Gesüßt wird mit Honig oder Akaziensirup, und auf Auszugsmehl und Industriezucker verzichten wir, wo immer es möglich ist.

Ernährung ist auch eine Art, sich selbst kennenzulernen, und daher bieten wir den Kindern einmal in der Woche einen Koch- oder Backkurs an.

Außerdem können die Kinder täglich an der Zubereitung des Frühstücks und des Snacks mitarbeiten und dürfen auch unserer Köchin tatkräftig zur Hand gehen.

Sollten bei Ihren Kindern besondere Absprachen aus unterschiedlichen Gründen (zum Beispiel Allergien, Unverträglichkeiten, etc.) nötig sein, so werden wir diese selbstverständlich sorgfältig beachten und nur in Absprache mit Ihnen ändern.

 

Natur

Die Umwelt und das eigene Umfeld in all seine Facetten kennenzulernen und zu erfahren gehört für uns ebenfalls zu einer ganzheitlichen pädagogischen Arbeit.

Daher gehen wir bei jeder Wetterlage, natürlich angemessen gekleidet, mit den Kindern auf unser Außengelände oder in nahegelegene Parks. Wir unternehmen regelmäßig Spaziergänge und haben zweimal im Jahr eine Waldwoche.

Darüber hinaus greifen wir mit den Kindern natürlich auch das Thema der Jahreszeiten auf, ob durch Bastel-, Spiel-, Koch-, oder Leseangebote.

 

Kreativität

Alle Schätze aus der Natur werden mit in unsere Einrichtung gebracht und auf verschiedene Art und Weise künstlerisch genutzt. Zusätzlich haben wir Angebote im Kreativbereich für die Kinder in den verschiedenen Altersgruppen.

 

Unterstützte Kommunikation

Kommunikation ist mehr als das gesprochene Wort.

Kommunizieren bedeutet, auf allen Ebenen am sozialen Leben teilhaben zu können und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Kinder, die sich (noch) nicht oder nur teilweise über Lautsprache mitteilen können, bietet die Unterstützte Kommunikation (UK) diverse Möglichkeiten, in den kommunikativen Austausch zu treten.

Außerdem ist diese Form der Mitteilung auch für Kinder geeignet und hilfreich, die noch nicht sprechen können oder wollen oder eine andere Muttersprache haben.

Wir nutzen Metacom-Symbole als Orientierungshilfe für den Tagesablauf in unserem gemeinsamen Morgenkreis, an Magnetwänden in den Gruppenräumen und bei Liedern, Kreisspielen und Tischsprüchen. Das Visualisieren und die tägliche Wiederholung unterstützen die Kinder außerdem in den Ritualen, geben ihnen ein Gefühl der Sicherheit und fordern und fördern ihre Sprache.

Verschiedene UK-Materialien wie der Time Timer, Taster und Talker stehen in der Kita zur Verfügung.

 

Unsere Kinder mit Förderbedarf erfahren in der Kindertageseinrichtung gezielte Förderung durch verschiedene therapeutische Angebote (Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie).

Externe Therapeut*innen bieten den Kindern individuelle Förderung auf der Grundlage der vom Kind mitgebrachten eigenen Ressourcen an.

Wir arbeiten im Sinne der bestmöglichen Entwicklung des Kindes interdisziplinär mit allen beteiligten Therapeut*innen des Kindes zusammen.

Elternbeitrag

Alle Eltern zahlen für ihr Kind einen monatlichen Beitrag, dessen Höhe vom Elterneinkommen, dem Alter des Kindes sowie der gewünschten Stundenzahl abhängig ist. Eine aktuelle Liste ist im Servicebereich der Website und im Download sowie vor Ort einzusehen.

Kostenübernahme

Die Kinder mit Behinderung haben nach dem Bundessozialhilfegesetz einen Anspruch auf Eingliederungshilfe. Über ein amtsärztliches Gutachten ist hierzu ein Antrag beim (über-)örtlichen Jugendhilfeträger zu stellen. Bei diesem Antrag sind wir Ihnen gern behilflich.
Für alle Kinder ist ein Kostenbeitrag nach dem Kinder-Bildungsgesetz (KiBiz) zu leisten.

Für die Mahlzeiten (Frühstück und Mittagessen) wird ein angemessener Beitrag gefordert.

Das Bild zeigt drei Jungen, die mit einem Gokart spielen.
Das Bild zeigt eine Erzieherin und ein malendes Mädchen.

Ansprechpartnerin

Kita Blumenwiese

Bommerfelder Ring 12
58452 Witten

Postanschrift

FLiWi gGmbH

Dortmunder Straße 75

58453 Witten

 

Natalie Stratmann

Leitung
Kita Blumenwiese
Zum Kontaktformular
Tel.: 0 23 02 – 2895 – 721
Fax: 0 23 02 – 2895 – 720