Die Kindertageseinrichtung Blumenwiese im Wittener Stadtteil Bommern wurde im August 2016 eröffnet.

Wir betreuen als Regeleinrichtung 36 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt in zwei Gruppen und halten insgesamt vier Plätze für Kinder mit einer Entwicklungsverzögerung oder einer Behinderung vor.

Alle Kinder profitieren von unserer inklusiven Arbeit, da wir kleinere Gruppen anbieten können, einen hohen Betreuungsschlüssel und ein multiprofessionelles Team haben. Unsere Einrichtung ist selbstverständlich barrierefrei.

Die Kinder mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsbedingungen sollen in einem liebevollen, geborgenen und bindungsorientierten Umfeld die Möglichkeit bekommen, einander kennenzulernen, gemeinsam zu spielen, zu lernen und den Alltag zu gestalten.

36 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt, mit und ohne Entwicklungsverzögerung/Behinderung, werden in unserer Einrichtung in zwei Gruppen betreut, bedarfsgerecht entweder 35 oder 40 Stunden in der Woche (diese Zeiten werden vertraglich vereinbart).

Unsere Öffnungszeiten sind

montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Zu unserem Angebot gehört die Vollverpflegung Ihres Kindes mit einem gesunden Frühstück, einem frisch gekochten Mittagessen und einem Obstsnack oder einer Quarkspeise am Nachmittag. Dafür wird ganzjährig eine monatliche Pauschale erhoben.

Wir nehmen bevorzugt Kinder aus Bommern in unserer Einrichtung auf, aber auch Kinder aus anderen Stadtteilen sind herzlich willkommen.

Einige Familien in unserer Kita haben einen Migrationshintergrund, die Kinder dieser Familien wachsen oft zweisprachig auf. Unsere alltagsintegrierte und ganzheitliche Sprachentwicklungsförderung gibt ihnen eine gute Basis für das Erlernen der deutschen Sprache.

  1. Partizipation

Es ist uns wichtig, den Kindern einen Rahmen anzubieten, in dem sie lernen können, ihre eigenen Anliegen, Bedürfnisse und Ideen wahrzunehmen und äußern zu können.

Gelungene Partizipation ist gekennzeichnet durch:

  • die Freiwilligkeit der Teilnahme der Kinder;
  • die Begleitung des Kindes durch die pädagogischen Fachkräfte;
  • die Haltung der pädagogischen Fachkräfte, in diesem Fall das Vertrauen in die Entwicklung einer eigenen Lösung durch die Kinder und das Akzeptieren der kindlichen Entscheidungen.

Für uns bedeutet dies im Alltag, die Kinder in Entscheidungen in für sie überschaubaren Bereichen mit einzubeziehen. Wir bieten den Kindern regelmäßig Gesprächskreise an, in denen sie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse formulieren können.

Die Partizipation der Kinder bezieht sich dabei vor allem auf die Bereiche des Umgangs miteinander, das Raumkonzept, die Gestaltung der Mahlzeiten und die Ruhepausen und Rückzugsmöglichkeiten. In all diesen Bereichen sollen die Kinder aktiv in die Entscheidungen miteinbezogen werden.

     2. Selbständigkeit

Wir verstehen unsere Rolle als Begleiter der individuellen kindlichen Entwicklung.

Nach dem Motto Maria Montessoris: „Hilf mir, es selbst zu tun“ unterstützen wir die die Kinder im Alltag.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Kinder in ihren Fähigkeiten und ihrem Erleben von Selbstwirksamkeit zu fördern. Dies trägt zu einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder bei.

Die Mitarbeiterinnen sehen ihre Aufgabe darin:

  • Raum für eigene Erfahrungen zu schaffen;
  • die Kinder bei alltäglichen Handlungen zu unterstützen, wie zum Beispiel beim Anziehen, Essen, Waschen und Zähneputzen, ohne diese Handlungen vollständig für sie zu übernehmen;
  • jedes Kind individuell dort abzuholen, wo es steht;
  • Impulsgeber zu sein

     3. Sozial-emotionale Entwicklungsförderung

Der Umgang mit den eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer Kinder oder auch Erwachsener fällt den Kindern häufig nicht leicht. Wir möchten sie darin unterstützen, eigene Gefühle wahrzunehmen und zu benennen, um eigenes Handeln zu verstehen. Ebenso benennen wir gemeinsam mit den Kindern die Gefühle anderer und unterstützen so das Bilden einer Theory of Mind als Grundlage empathischen Verhaltens. Theory of Mind ist die Fähigkeit, eine Idee von den Absichten, Erwartungen, Bedürfnissen und Gefühlen des anderen zu entwickeln.

Wir wollen die Kinder darin unterstützen, Freundschaften zu knüpfen und die Grenzen anderer zu akzeptieren. Es ist uns wichtig, die Kinder im selbständigen Lösen von Konflikten zu bestärken und gemeinsam mit ihnen die Konsequenzen von Konflikten auszuhalten. Hier verstehen wir uns als haltgebende Personen, die den Kindern Orientierung und Sicherheit geben.

Unser Konzept von Bildung

Das Kind ist Wegbereiter seiner eigenen Entwicklung und erschließt sich auf seinem ganz individuellen Weg seine Umwelt. Bildung ist aus unserer Sicht deshalb vor allem Selbstbildung. Kinder lernen, was sie über ihre eigenen Sinne wahrnehmen und im sozialen Miteinander erfahren.

Viele alltägliche Situationen und Gegenstände bieten implizite Bildungsmöglichkeiten, die durch genaues Hinsehen und Auseinandersetzung bedeutungsvoll werden. Es ist unsere Aufgabe, diese Bildungsmöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen, die Kinder dabei zu unterstützen, sie zu begleiten und als Impulsgeber zu agieren.

  1. Musikalische Bildung
  2. Kreative Bildung
  3. Alltagsintegrierte Sprachbildung
  4. Mathematische Bildung
  5. Ökologische Bildung
  6. Frühkindliche Sexualerziehung
  7. Religion und Ethik
  1. Bewegung

Kindheit ist Bewegungszeit, über Bewegung erschließen sich Kinder die Welt. Jedoch gibt es aufgrund der sich immer stärker verändernden Bedingungen des Wohnumfeldes der Kinder immer weniger Möglichkeiten für sie, sich selbst zu erproben und ihre motorischen Fähigkeiten kennenzulernen und auszubauen. In unserem Kindergarten bieten wir den Kindern deshalb vielfältige Möglichkeiten, ebendiese Erfahrungen zu machen.

Wir bieten den Kindern mindestens zweimal wöchentlich Bewegungsstunden mit verschiedenen Schwerpunkten, die unterschiedliche motorische Fähigkeiten fördern. Im Innenbereich gibt es Bewegungslandschaften mit den unterschiedlichsten Materialien und in diversen Aufbauvarianten, die den Kindern auch außerhalb der festgelegten Zeiten zugänglich sind. Auf dem Außengelände gibt es eine Bewegungsbaustelle, auf der die Kinder ihre Bewegungsanlässe aktiv mitgestalten und somit ihre Selbstwirksamkeit erfahren können.

Darüber hinaus bieten wir psychomotorische Bewegungseinheiten an. Die Psychomotorik hat das Ziel, in einem ganzheitlichen Ansatz die Kinder in ihren Handlungskompetenzen, ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrer sozial-emotionalen Entwicklung zu unterstützen.

Entspannungsphasen runden das Angebot ab.

    2. Ernährung

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung der Kinder ist die Grundlage für eine optimale Entwicklung. Bei uns wird täglich frisch gekocht, mit frischem Gemüse und Getreide.

Fisch und Fleisch (wie verzichten auf Schweinefleisch) gibt es in der Regel jeweils einmal in der Woche. Gesüßt wird mit Honig oder Früchten, auf Auszugsmehl und Industriezucker verzichten wir, wo immer es möglich ist.

Sollten bei Kindern besondere Absprachen aus unterschiedlichen Gründen (zum Beispiel Allergien) nötig sein, werden wir diese selbstverständlich sorgfältig beachten.

    3. Unterstützte Kommunikation

Kommunikation ist nicht nur das gesprochene Wort. Kommunizieren bedeutet, am sozialen Leben teilhaben zu können und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Kindern, die sich (noch) nicht oder nur teilweise über Lautsprache mitteilen können, bietet die Unterstützte Kommunikation (UK) diverse Möglichkeiten, in den kommunikativen Austausch zu treten.

Wir nutzen Metacom-Symbole als Orientierungshilfe in der Kita (zum Beispiel um Räume zu kennzeichnen) und zur Visualisierung unseres Tagesablaufs und verschiedener Aktionen auch an den Magnetwänden in den Gruppenräumen.

Gebärden der Deutschen Gebärdensprache werden von den Mitarbeiterinnen der KiTa genutzt, um Spiele, Lieder und auch Besprechungsrunden zu unterstützen.

Jede Woche wird eine „Gebärde der Woche“ ausgesucht, als Bild aufgehängt und dann gemeinsam mit den Kindern eingeübt. Sie orientiert sich am jeweiligen Lebenszusammenhang der Kinder (zum Beispiel Jahreszeiten, Festen, Begriffen aus dem Kindergarten oder des sozialen Zusammenlebens).

Verschiedene UK-Materialien wie der Time Timer, Taster und Talker stehen im Kindergarten zur Verfügung

 

Unsere Kinder mit Förderbedarf erhalten in der Kindertageseinrichtung gezielte  Förderung durch verschiedene therapeutische Angebote (Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie).

Externe Therapeuten bieten den Kindern individuelle Förderung auf der Grundlage der vom Kind mitgebrachten eigenen Ressourcen an.

Wir arbeiten im Sinne der bestmöglichen Entwicklung des Kindes interdisziplinär mit allen beteiligten Therapeuten des Kindes zusammen.

Elternbeitrag

Alle Eltern zahlen für ihr Kind einen monatlichen Beitrag, dessen Höhe vom Elterneinkommen, dem Alter des Kindes sowie der gewünschten Stundenzahl abhängig ist. Eine aktuelle Liste ist im Servicebereich der Website und im Download sowie vor Ort einzusehen.

Kostenübernahme

Die Kinder mit Behinderung haben nach dem Bundessozialhilfegesetz einen Anspruch auf Wiedereingliederungshilfe. Über ein amtsärztliches Gutachten ist hierzu ein Antrag beim (über-)örtlichen Jugendhilfeträger zu stellen. Bei diesem Antrag sind wir Ihnen gern behilflich.
Für alle Kinder ist ein Kostenbeitrag nach dem Kinder-Bildungsgesetz (KiBiz) zu leisten.

Für die Mahlzeiten (Frühstück und Mittagessen) wird ein angemessener Beitrag gefordert.

Ansprechpartnerin

Kita Blumenwiese

Bommerfelder Ring 12
58452 Witten

Postanschrift

FLiWi gGmbH

Dortmunder Straße 75

58453 Witten

 

 

 

 

 

 

Sonja Quade

Leitung
Kita Blumenwiese
Zum Kontaktformular
Tel.: 0 23 02 – 2895 – 721
Fax: 0 23 02 – 2895 – 720